6 Tipps für eine effiziente PR 2017

Für eine Pressearbeit, die ankommt

Pressearbeit – ein Instrument, das seine ersten Vorläufer schon im antiken Griechenland hatte. Bis in die heutige, moderne und schnelllebige Zeit, hat es die Öffentlichkeitsarbeit geschafft und stellt sich jeder neuen Herausforderung. Trotzdem finden sich immer wieder Themen, die auch heute noch in der PR nicht effizient genug durchgeführt werden. Die besten Tipps & Tricks für eine gute Kommunikation, haben wir hier zusammengefasst.

#1 Alles Durchdacht!

Die Basis gelungener Pressearbeit ist immer die Strategie, die dahinterliegt. Sie dient als Fahrplan, definiert Ziele, Aufgaben, Umsetzungen sowie Handlungsmöglichkeiten im Falle einer Krise. Am besten wird sie in Form einer Excel-Tabelle übersichtlich – auch für Dritte nachvollziehbar – gestaltet und fortlaufend adaptiert. So hat man das ganze Jahr per Mausklick eine geordnete Struktur und erkennt rasch, wenn man dabei ist, vom definierten Weg abzukommen. Ein klarer Leitfaden kann über Erfolg und Misserfolg der Öffentlichkeitsarbeit entscheiden. Ein gewisses Maß an Flexibilität sollte dennoch eingeplant sein!

 #2 Zielgruppengerechter Content

Journalisten stehen zunehmend unter Zeitdruck und werden tagein tagaus mit Presseaussendungen unterschiedlicher Unternehmen überflutet. Doch wie sticht man unter all der Informationsflut heraus? Mit Relevanz! Viele Unternehmen setzen jedoch oft Marketing und Pressearbeit gleich. Werbliche Produkt-Texte bilden die Mehrheit der Aussendungen. Doch Leid und Glück liegen auch hier nah bei einander: Nutzt man die Ungewissheit der Mitbewerber und fokussiert sich auf zielgruppengerechte Inhalte, bietet das einen entscheidenden Vorteil.

Wie geht man sicher, dass die Geschichte relevant ist? Wir verraten es:

  • Be unique! Einmal aus dem alltäglichen Projekten ausbrechen und überraschen!
  • Beteiligt man sich an einer großen Sache wie beispielsweise einem Charity-Event, erregt das Aufmerksamkeit.

#3 KISS-Prinzip

Immer schon wichtig gewesen, gewinnt das KISS-Prinzip in Zukunft deutlich an Gewicht! Wie die Formel besagt: Keep it SHORT and SIMPLE! Natürlich, es gibt viele Geschichten und Informationen, die man über sein eigenes Unternehmen nach außen bringen will – und schon schlittert man von einem Thema zum nächsten. Doch gerade hier ist Vorsicht geboten. Je mehr Inhalte in einem Text verpackt werden, desto komplizierter wird er für den Leser. Schließlich sind die Zielpersonen nicht so vertraut und involviert im Unternehmen, wie Mitarbeiter. Daher heißt es: Nicht überfordern und kurzhalten!

#4 Aussagekräftige Betreffzeilen

Wie bereits erwähnt, erhalten Journalisten Tag für Tag zahlreiche Presseaussendungen. Der tägliche Zeitdruck macht klar: Es können nicht alle E-Mails durchgelesen werden. Mit einem aussagekräftigen Betreff gewinnt man die Aufmerksamkeit des Journalisten. Es macht also Sinn, sich dafür Zeit zu nehmen und den Titel bewusst zu wählen, anstatt die Headline automatisiert als Betreff zu definieren.

#5 Persönliche Kontaktaufnahme

Automatisierte Versandsysteme sind wichtige Tools einer PR-Agentur. Doch auch hier sollte stets auf die persönliche Anrede geachtet werden. Viele Journalisten ignorieren nicht personalisierte Mails und schieben sie ungeöffnet direkt in den Papierkorb. Außerdem verringert man so das Risiko als Spam gefiltert zu werden.

#6 Bloggen

Zwar zählt Bloggen nicht zur klassischen Öffentlichkeitsarbeit, dennoch erfüllt es einen ähnlichen Effekt. Es schafft Vertrauen und bildet Meinungen. Der Unternehmens-Blog ist einer der wenigen Kanäle, die selbst kontrolliert werden können. Sie erlauben es, ihn kontinuierlich mit Informationen zu füttern. Zwar ist ein Blog rasch ins Leben gerufen, der zeitliche Aufwand ihn zu befüllen, sollte nicht unterschätzt werden.

Wer sich diese Tipps zu Herzen nimmt, dem steht einer effizienten Kommunikationsarbeit nichts mehr im Weg.

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