Eindrucksvolle Pressebilder, die ankommen

Bilder sagen mehr als Worte

Schnell alle zusammentrommeln, kurz stillstehen und klick! – schon ist das Pressefoto fertig. Neben der Pressemitteilung sind Bilder ein bedeutendes Instrument der Öffentlichkeitsarbeit. Fotos erzählen Geschichten, transportieren Emotionen und werden noch vor dem Text vom Leser wahrgenommen.

Doch wann ist eine Fotografie ein gutes Pressebild? Wir haben die wichtigsten Tipps & Tricks zusammengestellt.

#1 Das Motiv will gut gewählt sein

  • Ein gutes Pressebild hat immer einen Informationsgehalt und transportiert die Kernaussage der Pressemitteilung.
  • Im Vordergrund steht das zentrale Motiv.
  • Niemals Köpfe während des Fotografierens abschneiden.
  • Bei Personengruppen nie zu viele Menschen auf ein Bild. Lieber die Gruppe teilen und zwei Fotos schießen.
  • Vorsicht bei Events: Professionelle Bilder lichten keine Gäste beim Essen oder Tische mit Essensresten im Hintergrund ab. Beim Essen heißt es also: Pause für den Fotografen.

#2 Professionalität für Profis

Stichwort Event: Aus gutem Grund werden bei Veranstaltungen ausgebildete Fotografen mit professioneller Ausrüstung engagiert. Hier zu sparen, kann nach hinten losgehen. Hochwertige Pressefotos sichern durch ihre gute Qualität, dass das Unternehmen positiv in der Öffentlichkeit repräsentiert wird.

#3 Der Background entscheidet über Harmonie

Die Umgebung des Bildes ist genauso wichtig wie das Motiv. Ein ruhiger Hintergrund, ohne Lichtschalter, Feuerlöscher, Chaos oder Menschen, die durchs Bild laufen, setzt das zentrale Element des Bildes – Menschen wie Gegenstände – erst in Szene.

#4 Originalität verführt

Um für Medien interessant zu sein, sollten Bilder spannende Momente und Motive zeigen – sie erzeugen Aufmerksamkeit. Lebendige, ausdrucksstarke Fotos mit Dynamik ziehen ganz automatisch die Blicke auf sich. Und: Man darf auch mal kreativ sein. Wichtig ist, immer die Zielmedien und das eigene Unternehmensimage im Hinterkopf behalten!

#5 Auflösung entscheidet über Aufnahme

Eine druckfähige Auflösung von mindestens 300 dpi ist entscheidend dafür, ob die Presse das Bild in ihr Medium aufnimmt – oder nicht.

#6 Vielfalt lohnt sich

Dem Journalisten eine Auswahl an einem Bildsortiment zu bieten, ist nie verkehrt. Sie wissen am besten, welches Foto zu ihrer Blattlinie und dem Umfeld im Magazin passt. Auch eine Variation im Format ist hilfreich: So kann je nach Gusto der Redakteur zwischen Hoch- und Querformat wählen und das Bild im Layout besser präsentiert werden.

#7 Alles Logo?

Vorsicht: Branding oder Product-Placement immer sehr sensibel einsetzen. Ein Logo darf zu sehen sein, sollte aber auf keinen Fall im Mittelpunkt stehen.

#8 Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

…und dennoch ist eine Bildunterschrift hilfreich. Sie beschreibt, was auf dem Foto zu sehen ist und erzählt im Idealfall sogar eine kleine Geschichte zum Bildinhalt. Sind Personen abgelichtet, sollten die Namen und – sofern notwendig – deren Funktion im Unternehmen genannt werden. Ein Copyright unter dem Bild, klärt auf einen Blick, wem die Fotorechte gehören.

PageLines
I